CopyCheck CC/30

Unternehmen der Druckindustrie stehen wie viele andere Organisationen anderer Branchen der Situation gegenüber, dass aufgrund steigender Lieferantenpreise und weiterer Rückgänge bei den Abnehmerpreisen das Thema Kostensenkung weiter vorangetrieben werden muss. Kostensenkungen gehen u.a. einher mit der Optimierung der Geschäftsprozesse. Geschäftsprozesse umfassen nach unserer Definition die so genannten Management-, Kern- und Supportprozesse innerhalb einer Unternehmung. Die Kernprozesse, wie die „Abwicklung des Tagesgeschäftes“, bergen neben grundsätzlichen strategischen Fragen und Ausrichtungen im Bereich des Managements, das größte Potenzial der Kosteneinsparung. Ein nicht unerheblicher Teil ist hier im Aufbau eines professionellen Reklamationsmanagements zu sehen. Dabei geht es nicht nur um eine kompetente Annahme von Kundenreklamationen, vielmehr liegt der Fokus eines durchdachten Reklamationsmanagements auch auf der Vermeidung von Wiederholungsfehlern und einer durchgängigen Dokumentation.

Beim COPY-CHECK-SYSTEM handelt es sich um ein Werkzeug des Reklamationsmanagements im Rahmen der Dokumentation.
Das Reklamationsmanagement umfasst die Planung, Durchführung und Überwachung aller Maßnahmen, die ein Unternehmen bezüglich Kundenreklamationen ergreift. Das Ziel ist es, sachlich zu bleiben und etwaige Unterstellungen zu widerlegen und die negativen Auswirkungen der Unzufriedenheit, z. B. Abwanderung des Kunden, Imageschaden etc., zu minimieren. Ebenso kann eine Kundenreklamation als Ausgangspunkt für Verbesserungsmaßnahmen innerhalb des Unternehmens genutzt werden.
In der Druckindustrie ist das Verfahren zur Reklamationsbearbeitung, wie in anderen Branchen üblich, noch nicht überall standardisiert.

Das Vorgehen bei der Bearbeitung einer Reklamation wird in der Industrie häufig durch den 8D-Report dokumentiert, der üblicherweise bei einer Reklamation zwischen Lieferant und Kunde ausgetauscht wird. Diese acht obligatorischen Disziplinen finden in der Druckindustrie, auch durch die Kurzlebigkeit der Produkte, nur bedingt Anwendung. Kundenbeziehungen sind häufig genauso kurzlebig wie die Produkte, was die Chance der einvernehmlichen Reklamationslösungen weiter senkt, oft geht es einfach nur darum, sich Geld vom Auftrag abzuziehen. Das Problem ist meistens die mangelnde Beweisführung. Genau hier setzt COPY-CHECK an.

COPY-CHECK stellt hier eine Verknüpfung qualitätsrelevanter Produktionsdaten an Rotationsmaschinen mit der Reklamationsbearbeitung in einem System dar und führt zu einer deutlichen Reduzierung der Reklamationskosten, wenn das Unternehmen den Verursacher einer Reklamation, sowie die betroffene Menge der reklamierten Signaturen durch das COPY-CHECK-SYSTEM feststellen kann. Beziehungsweise schafft COPY-CHECK auch eine Beweisführung im positiven Sinn. Auch innerbetriebliche Reklamationen können durch das COPY-CHECK-SYSTEM unterstützt werden. Bei dem Prozess des Reklamationsmanagements sind die Bereiche Fertigung und Qualitätssicherung sowie häufig der Vertrieb beteiligt.

Das System besteht aus dem Entnahmemodul und einer auf InkJet basierenden Codiereinheit. Das System ist mobil an jeder Falzauslage oder beliebigen Stelle aufstellbar und kann standardmäßig in der Höhe an einem Bereich von 700-1100 mm angepasst werden. Die Entnahme erfolgt voreingestellt nach der gewünschten Exemplarmenge oder manuell per Knopfdruck. Bei der Codiereinheit handelt es sich um einen Kleinschrift-Tintenstrahldrucker zur berührungslosen Codierung. Das System ist in der Lage alphanumerische Zeichen als auch Datamatrix-Codes aufzutragen. Die Bedienung erfolgt über den TFT Touch Display mit großenTasten und einfacher Menüführung.